Sport und Arthrose
Sport an sich birgt nicht unbedingt ein Risiko für eine Arthrose. Allerdings sind Sportler bestimmter Sportarten, bei denen ein direkter Kontakt mit einem Gegner vorkommt, z. B. Fussball, besonders verletzungsgefährdet. Bei Mannschaftssportarten besteht ausserdem ein psychologischer Druck, der Ehrgeiz, sich besonders zu behaupten und die Mannschaft nicht im Stich zu lassen. Das führt, insbesondere bei Leistungssportlern und Berufssportlern immer wieder dazu, dass Verletzungen nicht richtig ausgeheilt werden. Häufig wird nur der Schmerz betäubt und die Betroffenen nehmen dann ohne ausreichende Behandlung den Sport wieder auf. Sportpausen werden häufig nicht in Betracht gezogen oder sind zu kurz.
Jede Verletzung eines Gelenkes, die nicht vollständig ausheilt, bildet eine Schwachstelle. Selbst kleinste Verletzungen sollten ausheilen. Häufig treten gerade diese kleinen Verletzungen bei Sportlern immer wieder auf. Oft werden sie sogar nicht einmal bemerkt. Geringe Schmerzsymptome werden unterdrückt und dann vergessen. Das führt in der Folge langfristig, insbesondere bei extremen Belastungen, zu einer sekundären Arthrose.
